Die Schule geht wieder los in Berlin

Montag, 25. August 2014 7:20

Einige Zahlen zum Schuljahr 2013/14 in Berlin:

Es gibt 696 öffentliche Schulen.
349 weitere sind in freier Trägerschaft.
30.090 Schulanfängerinnen und Schulanfänger starten.

Insgesamt sind 21.186 Lehrerstellen an den öffentlichen Schulen besetzt.
2.673 Neueinsteiger kommen in die Schule.
Knapp 15 % sind davon Quereinsteiger, haben also keine Lehrerausbildung.
Mehr als die Hälfte der Quereinsteiger haben allerdings schon einmal pädagogisch gearbeitet.

Zahlen über Zahlen, und Schulkennerinnen und -kenner können sich das Dahinter in den Berliner Schulen vorstellen …

Alle, die heute wieder in den Schulalltag einsteigen, möchte ich zu einigen Gedanken über das Thema „Lernen in Schule“ anregen (und auch natürlich alle anderen). Für diese Schuleingangsgedanken habe ich mir die Bildkarten zur Biografiearbeit aus dem DON BOSCO Verlag Verlag in die Hand genommen und möchte Ihnen drei Karten als Anregung für das neue Schuljahr mitgeben.

Bildkarte_Biografiearbeit_01

Lernen

Man kann nicht nicht lernen.

Welche formalen Aus-/Fortbildungen haben Sie durchlaufen?
Welche Fähigkeiten und Haltungen hat das Leben sie gelehrt?
Welche Lernsätze würden Sie jüngeren Menschen mit auf den Weg geben?

Bildkarte_Biografiearbeit_03

Achterbahn

Mein Leben – die Schule – eine Achterbahn?
Kurven, Anstiege, Gefälle
Mal sich ganz leicht fühlen.
Mal schwer in den Sitz gepresst werden.
Lustvoller Nervenkitzel ?!

Bildkarte_Biografiearbeit_02

Abenteuer

Mein Leben – die Schule – ein Abenteuer?
Welche Prüfungen haben Sie schon bestanden?
Welche stehen Ihnen bevor?
Wer oder was stärkt Sie?
Woran orientieren Sie sich?

Die Bildkarten „Mein Weg ist mein Weg“ sind Karten, die ich im Coaching und Training sehr gerne einsetze. Jeder Mensch hat ein inneres Bild davon, wie sein Lebensverlauf bisher ausgesehen hat, und die meisten haben auch einen Wunsch für den zukünftigen Lebensweg. Die Bildkarten aus dem Don Bosco Verlag zeigen Symbole für diese Lebensbilder: eine Achterbahn, einen Knoten, einen Berg, den Auf- oder Abstieg, das große Meer und viele andere. Durch diese Visualisierung kann leichter über bisherige Lebenserfahrungen gesprochen werden. Pläne für Lebensentwürfe können zunächst bildlich erfasst und dann in die Tat umgesetzt werden. Die entsprechenden Fragen zum jeweiligen Bild (obige Fragen zu den Bildern sind leicht abgewandelt) befinden sich auf der Rückseite der Bildkarte. Ein kleines booklet, das das Kartenset ergänzt, bietet vielfältige Ideen spielerischer Art, mit den Karten umzugehen. Ob zur Selbstreflexion oder zum Austausch mit anderen, stets entdeckt man mit den Karten neue Ideen, neue Wege, neue Gedanken.

Ihnen ein gutes neues Schuljahr bzw. einen schönen „Restsommer“ wünscht Christa D. Schäfer

Und hier geht es zu einer Geschichte über eine erfolgreiche Lehrerin aus dem Buch Hühnersuppe für die Seele …

Thema: Kommunikation, Literaturempfehlungen, Schule in Berlin | Kommentare (0)

Schulferien bald vorüber

Freitag, 22. August 2014 18:23

Viele meiner Leserinnen und Leser haben sich gewundert, dass es hier so ruhig war in letzter Zeit. Jetzt sind die Schulferien in Berlin fast vorüber, und ab Montag geht es auch auf diesem Blog wieder weiter mit interessantem Inhalt und klugen Ideen. Schauen Sie wieder rein …

Christa D. Schäfer

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Weißer Smiley auf rotem Hintergrund

Mittwoch, 23. Juli 2014 20:08

Smiley am Haus

Ein Smiley ist die grafische Darstellung eines Gesichtsausdrucks. Ein Smiley wird oft verwendet, um eine bestimmte Emotion wiederzugeben oder sie zu verdeutlichen. Der Begriff wird oft synonym zu Emoticon verwendet, allerdings ist ein Emoticon eine auf Schriftzeichen basierende Darstellung, das Smiley aber in der Regel ein grafisches Objekt.

Wikipedia gibt Auskunft, dass die älteste belegbare Verwendung des Smileys auf den amerikanischen Werbegrafiker Harvey Ball zurückgeht, der im Dezember 1963 zwei Punkte und einen gebogenen Strich in einen gelben Kreis zeichnete. Sein Auftraggeber war eine Versicherungsgesellschaft, die mit den Anstecknadeln das Betriebsklima heben wollte. Ball erhielt für den Entwurf 45 Dollar und ließ das Zeichen rechtlich nicht sichern. Später gründete Ball die World Smile Foundation, die den ursprünglichen Geist des Smileys propagieren soll.

1996 meldete der französische Journalist Franklin Loufrani zunächst in Frankreich ein Geschmacksmuster auf das stilisierte Lächeln an, das mit den ovalen Augen und den im Vergleich zu Balls Entwurf veränderten Proportionen den heute gängigen Varianten am nächsten kommt. Die Grafik habe er nach seiner Darstellung als Auflockerung eines Zeitungsartikels erfunden. Inzwischen ist Loufrani Einkommensmillionär und hält Nutzungsrechte für das Smiley in über 80 Ländern.

Ende der 1980er Jahre machte sich die Musikbewegung Acid House den Smiley zum Erkennungszeichen. Während des „Second Summer of Love“ wurde auch das Rauschmittel Ecstasy populär und sorgte vor allem in den europäischen Medien für eine Hysterie, worauf viele Warenhäuser aus Angst vor Image-Schäden sämtliche Smiley-Artikel aus dem Sortiment nahmen.

Im Jahr 2005 wollte sich Microsoft die Umwandlung von ASCII-Zeichen in Smileys schützen lassen, was nicht gelang.

Die deutschen Verbraucherschutzminister denken seit 2010 darüber nach, ob die Smileys auch als Hygiene-Siegel für Gaststätten dienen können. Die politischen Abstimmungen erfordern jedoch ihre Zeit und die Smileys bilden nur eine Alternative für die Visualisierung.

Gerne möchte ich Ihnen nun zeigen, wo ich den weißen Smiley auf rotem Hintergrund gefunden habe. Kennen Sie ihn bereits? Wissen Sie, wo er zu finden ist?

Image6

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Sie finden den Smiley in Berlin, in der Grunewaldstraße / Ecke Eisenacher Straße

und hier geht’s zum roten Gesicht …

Christa Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz | Kommentare (0)

Auch Sternenmännchen können Emotionen haben

Dienstag, 15. Juli 2014 6:59

In den Schulferien komme ich meist dazu, einige Sachen zu machen, die ich mir schon lange vorgenommen habe. Das geht Ihnen vielleicht genauso. Und schon lange habe ich mir vorgenommen, besser zeichnen zu lernen – nicht richtig zeichnen, sondern eher grafisch zu visualisieren.

Und deshalb meine Fragen an Sie zu Ihrem Arbeitsfeld:
Wie oft verwenden Sie die Möglichkeit zur Visualisierung?
Welche Hilfsmittel nutzen Sie?
Wie visualisieren Sie?
Wo haben Sie visualisieren gelernt?

Ganz ehrlich, am Anfang meiner Freiberuflichkeit vor ca 15 Jahren habe ich mich hauptsächlich auf die Sprache konzentriert. Paraphrasieren, aktiv zuhören, Fragen stellen, dem Gespräch Struktur geben, all das war das Wichtigste für mich als Neueinsteigerin im Feld Mediation / Coaching / Training.

Dann kam relativ schnell die Methode der Visualisierung hinzu. Visualisierungen lagen und liegen mir sehr am Herzen, da ich weiß wie Optisches die Konstruktionen über die Sichtweisen verdeutlichen können. Durch ein Bild kann etwas auf eine andere Art und Weise transportiert werden als in der Sprache, und manche Menschen verstehen einen Sachverhalt sogar erst durch eine Visualisierung oder ein Bild.

Stephan Ulrich, der ein Buch geschrieben bzw. gezeichnet hat zum Thema “Menschen grafisch visualisieren”, gibt Hinweise dazu, warum das Arbeiten mit Bildern bei der Wissensvermittlung und in der Prozessbegleitung so wertvoll ist:

  • Bilder regen die Hirnaktivität mehr an als das Hören eines Wortes.
  • Bilder sprechen anders als Worte sowohl das rationelle, als auch das kreative Denkzentrum an.
  • Der Betrachter eines Bildes ist aktiv, nicht passiv.
  • Konzentration und Aufmerksamkeit werden gesteigert.
  • Kreativität und emotionales Denken werden gefördert.
  • Ideenreichtum und verbaler Austausch werden potenziert.
  • Der Betrachter denkt über die visuellen Grenzen des Bildes hinaus.
  • Das Bild wird in aller Regel vor allen anderen Dingen wahrgenommen.
  • Sprachbarrieren werden durch eine gemeinsame visuelle Sprache überwunden.
  • Die Gedächtnisleistung wird um ein Vielfaches erhöht.
  • Bildhafte Informationsmengen sind komplexer als Wörter und werden Mit einem Blick erfasst.
  • Der visuelle Wahrnehmungskanal ist mit ca. 80 Prozent das mit Abstand wichtigste Lerninstrument des Menschen.

    (Ulrich, Stephan: Menschen grafisch visualisieren. Paderborn: Junfermann 2010. S. 8 – 10)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu visualisieren. Aussagen können zusammengefasst auf Flipchart geschrieben werden. Ich kann Moderationskarten nutzen. Ich kann als Mediatorin selber schreiben. Ich kann meinen Coachee bitten sein Ziel selber aufzuschreiben. Und ich kann sogar Skizzen anfertigen lassen von Situationen oder ich nehme Holzfiguren zur systemischen Verdeutlichung von Beziehungsstrukturen. Jede Möglichkeit der Visualisierung wirkt unterschiedlich, das wird mir immer wieder deutlich.

Visualisieren ist als solches bereits eine Intervention in Beratungsprozessen !!

Lange habe ich mein Augenmerk auf die Visualisierung mit Wort, Schrift und Skizzen gelegt. Erst in letzter Zeit gehe ich den nächsten Schritt, auch Visualisierung in Form von grafischen Zeichnungen zu nutzen und „Männchen“ zu zeichnen. Manche Versuche schlagen da natürlich fehl, aber es gibt immer wieder Flip-Charts, mit denen ich sehr zufrieden bin. Dabei hat mir das Buch von Stephan Ulrich aus dem Junfermann Verlag sehr geholfen. Es zeigt, wie man Menschen darstellen kann, ohne über großes zeichnerisches Talent zu verfügen. Ulrichs Männchen sind Sternmännchen, die besonders geeignet sind, da sie auf der geometrischen Grundfigur eines 5-zackigen Sterns basieren. Das sieht dann folgendermaßen aus:

Stephan Ulrich: Menschen grafisch visualisieren. Paderborn: Junfermann 2010. S. 13

Sternmännchen können übrigens auch Emotionen haben. Das glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal hier:

Stephan Ulrich: Menschen grafisch visualisiseren. Paderborn: Junfermann S. 19

Stephan Ulrich: Menschen grafisch visualisieren. Paderborn: Junfermann 2010. S. 20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versuchen Sie doch auch mal ein jubelndes, winkendes, entspanntes, fragendes, verwirrtes, wütendes, zitterndes oder schlafendes Sternmännchen zu malen …

Ja, und nun wissen Sie, was ich mir für die Sommerferien unter anderem vorgenommen habe. Schöne Ferien wünscht Ihnen Christa Schäfer

Artikel zu GfK visuell
Comic zu GfK in der Schule

Thema: Literaturempfehlungen, Mediationsverfahren | Kommentare (0)

Ein Aphorismus kann innere Suchprozesse auslösen

Dienstag, 8. Juli 2014 9:59

Ein Aphorismus kann eine alte, rigide Gedankenkette aufbrechen

In letzter Zeit habe ich Verschiedenes zur „Sprache in Mediation, Coaching und Training“ geschrieben. Sie können beispielsweise Blogartikel nachlesen zu den Themen

MiniMax-Interventionen
Metaphern in der Mediation
Die Kraft der Sprache oder die Gewalt in Begriffen

In diesen Zusammenhang gehört auch das Stilmittel der „Aphorismen“, das gut als Methode in Mediation, Coaching und Training genutzt werden kann. Ein Aphorismus fasst einen Wissensbaustein in einen prägnanten Satz, so dass dieser leicht im Gedächtnis haften bleibt. Aphorismen kommentieren und illustrieren ein Thema auf humorvolle, geistreiche, satirische oder auch bissige Art und Weise.

Seit längerem gibt es ein Buch, das fast unzählige Aphorismen zu verschiedenen Themen bereit stellt. Es ist eine Sammlung, die einem zunächst den Kopf schwirren lässt. Es ist aber auch ein wahrer Schatz, der sowohl für Alltagssituationen als auch für vielfältige Beratungssituationen jeweils den passenden Aphorismus bereit stellt. Ich spreche von dem von Bernhard Trenkle geschriebenen Aha!-Handbuch der Aphorismen und Sprüche für Therapie, Beratung und Hängematte.

Zitieren möchte ich die Seiten 146 und 147 zur Thematik

Der Ton macht die Musik

Stress: Wer zart besaitet ist, kann nie die erste Geige spielen. (Gerhard Uhlenbruck)

Wo jeder die erste Geige spielen möchte, geht das beste Orchester flöten. (Werner Mitsch)

Es wollen immer diejenigen die erste Geige spielen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und (anderswo schon) mit Pauken und Trompeten durchgefallen sind. (Gerhard Uhlenbruck)

Ausgerechnet diejenigen wollen immer die erste Geige spielen, die nie den richtigen Ton treffen. (Daniel Bass)

Eine kleine Machtmusik pflegt auf Taktgefühl und guten Ton keinen Wert zu legen. (Garbe alias Annen)

Liebe ist, wenn der Verstand die zweite Geige spielt. (Werner Mitsch)

Wer die erste Geige spielt, sollte Saitensprünge vermeiden. (Kurt Tackmann)

Wenn man den Bogen über die Saite zieht, vibriert der Darm.

Wer dauernd auf die Pauke haut, geht eines Tages flöten.

Die Heimat der Tuba ist Kuba. (Tuba-Wa-Duo)

Naaaaa, ist ein Aphorismus dabei, den Sie besonders mögen?
fragt Christa D. Schäfer

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Roma-Schulmediation

Montag, 30. Juni 2014 9:19

Gerne berichte ich von Zeit zu Zeit über Projekte aus dem Umfeld von Gewaltprävention und Mediation in Berlin. So habe ich kürzlich von dem Projekt “Roma-Schulmediation“ erfahren.

Dieses Projekt unterstützt die Zusammenarbeit von Schulen mit Roma-Familien. Ausgebildete Schulmediator_innen arbeiten mit Kindern und Jugendlichen zusammen, um diese in den Regelschulbetrieb einzubringen. Die Schüler_innen bekommen Unterstützung im Unterricht, Gesprächsbegleitung und auch in der Konfliktschlichtung spielen die Mediator_innen eine Rolle. Die Mediator_innen arbeiten nicht nur mit den betroffenen Schüler_innen und ihren Familien sondern auch eng mit den Lehrer_innen und Sozialarbeiter_innen zusammen und sollten als neutrale Vermittlungspersonen agieren. Die Schulmediator_innen sprechen deutsch und romanes und/oder eine der Sprachen der Länder, aus denen meist ein Großteil der Roma-Familien kommen (z.B. serbokroatisch, rumänisch, etc.).

Im Mai 2000 begann das Projekt und zeigt seitdem Erfolge: Mehr Kinder werden eingeschult und nehmen – soweit es weitere Umstände zulassen – regelmäßiger am Schulalltag teil. Auch gibt es eine konkretere und direktere Auseinandersetzung mit Diskriminierung gegenüber Roma-Familien. Das Projekt begann in zwei Grundschulen und konnte durch die Zusammenarbeit mit der Ausländerbeauftragten des Landes Berlin ausgearbeitet werden, konzentriert sich bis jetzt jedoch hauptsächlich auf den Bezirk Mitte. Seit 2005 gab es die ersten zertifizierten Schulmediator_innen in diesem Projekt. Momentan gibt es drei Grundschulen, eine Oberschule und ein Förderzentrum mit Schwerpunkt Lernen, die an diesem Modellprojekt mitarbeiten. Der auf diese Initiative gegründete Schulverbund Roma-Schulmediation bildet sich aus der RAA Berlin und der Regionalen Schulaufsicht Mitte.

Auf der Website der RAA ist eine Studie zur Evaluation der Roma-Schulmediation in Berlin von Prof. Hristo Kyuchukov aus dem Jahr 2011/12 zu finden.

Trotz der jahrelangen Arbeit gilt dieses Projekt immer noch als Pilotprojekt und hat somit keine feste Regelfinanzierung. Vorläufer gibt es Hamburg und Kiel, wo Roma und Sinti als Lehrerende und/oder Mediator_innen mitgewirkt haben. Vergleichbare Projekte gibt es unter anderem in Köln, Mannheim, München und Frankfurt/Main.

Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren für Mediationsprojekte an Schulen …

Atossa Nazeri
und Christa D. Schäfer

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Was für Gefühle hat der Grüffelo?

Donnerstag, 26. Juni 2014 21:00

Der Grüffelo? Das ist der Titel eines 1999 erschienenen Bilderbuches von Julia Donaldson (Geschichte) und Axel Scheffler (Grafik).

Das Buch erzählt die Geschichte einer Maus. Die Maus trifft auf ihrem Weg durch den Wald gefährliche Tiere wie den Fuchs, die Eule und die Schlange. Diese wollen die kleine Maus mitnehmen und sie fressen. Die Maus lehnt stets ab mit dem Hinweis, dass sie ja noch den Grüffelo treffen will, und weil keines der Tiere den Grüffelo kennt, muss die Maus ihn beschreiben. Sie beschreibt ihn als ein Wesen mit feurigen Augen und grässlich großen und gefährlichen Tatzen. So lassen die Tiere die kleine Maus wieder los.

Im zweiten Teil des Buches trifft die Maus dann tatsächlich den Grüffelo, und auch der Grüffelo möchte sie verspeisen. Da die Maus erzählt, dass die anderen Tiere im Wald Angst vor ihr haben, wird der Grüffelo neugierig und beide spazieren zusammen durch den Wald. Als sie die Schlange, die Eule und den Fuchs treffen, nehmen diese Tiere schnell reißaus. Und auch der Grüffelo sucht das Weite, als die Maus ihm erzählt, sie esse am liebsten „Grüffelogrütze“. Jetzt endlich hat die Maus ihre Ruhe …

Für Vierjährige ist dieses Buch so spannend wie ein Krimi. In England entstanden ist dieses Buch in der Zwischenzeit zu einem Weltbestseller und einem modernen Kinderbuchklassiker geworden. Sicherlich kennen auch Sie den Grüffelo?!

Das Kinderbuch hat eine ganze Welle von Sekundärliteratur hervorgerufen, und so gibt es auch ganz neu heraus gegebene Bildkarten vom Beltz Verlag, die ausgehend vom Grüffelo das Thema „Gefühle entdecken“ aufrollen. 32 beidseitig bedruckte A5-große Bildkarten regen zum Spielen, Erzählen und Nachdenken an.

Schauen Sie mal, welches Gefühl auf den folgenden Bildern zu sehen oder zu spüren ist …

B_Grüffelo-1

B_Grüffelo-2

B_Grüffelo-7

Die Perspektive zum Grüffelo wird erweitert, indem Fotos von Kindern mit verschiedenen Gefühlen abgedruckt sind. Es gibt große Bilder mit Gesichtern, auf denen man Mimik und Gestik entdecken kann, und es gibt Fotos von Kindern, die sich in bestimmten Situationen befinden, so dass man den Zusammenhang zwischen Gefühl und Situation erkunden kann. So kann man mit Kitakindern wunderbar Gesichtsausdrücke entdecken und Gefühle erspüren und benennen.

B_Grüffelo-4

B_Grüffelo-3.1

B_Grüffelo-9

B_Grüffelo-4

B_Grüffelo-3.1

B_Grüffelo-9

Im beiliegenden Booklet gibt es begleitende Informationen u.a. zum Erwerb emotionaler Kompetenzen im Kindesalter. Hier ein Zitat:

Bereits im ersten Lebensjahr verleihen Kinder ihren Gefühlen Ausdruck. Gefühle artikulieren sie zunächst durch Mimik, Gestik und einfache Laute. Kinder können in diesem Alter noch nicht zwischen eigenen und fremde Gefühlen unterschieden, aber von Gefühlen anderer „angesteckt“ werden. (…)
Im zweiten Lebensjahr beginnen Kinder mit dem Erwerb von ersten Emotionswärtern und fangen an, ihre Gefühle durch konkrete Wörter mitzuteilen. Zu Beginn sprechen Kinder über Gefühle, die sie selbst körperlich erfahren, wie zum Beispiel Hunger, Durst oder Müdigkeit. In einem nächsten Schritt sprechen sie dann über Gefühle wie Angst, Freude oder Traurigkeit.
Diese Gefühle gehören zu den primären Emotionen. Primäre Emotionen sind jedem Menschen angeboren und äußern sich in der Regel durch körperliche Signale wie etwa weit aufgerissene Augen und angespannte Gesichtszüge beim Gefühl Angst. Kinder erwerben zunächst Wörter, die den äußeren (körperlichen) Ausdruck der primären Emotion (weint, lacht) beschreiben. Als nächstes lernen sie, die eigentlichen Gefühle zu benennen (Das Mädchen ist traurig).
Der Erwerb der sekundären Emotionen wird ab Ende des zweiten Lebensjahres relevant. Dabei handelt es sich um Gefühle, die Menschen erst erfahren, wenn sie über bestimmte Lebenserfahrung und somit über ein gewisses Maß an Wissen über die Welt verfügen. Zu den sekundären Emotionen zählen Gefühle wie Stolz, Scham oder Neid.
Krempin, Maren; Mehler, Kerstin: Bildkarten Gefühle entdecken. Beiheft, S. 5

Die Begriffe primäre und sekundäre Emotionen werden im Booklet vollkommen anders genutzt als sie bisher hier im Blog vorgestellt wurden oder auch im Zusammenhang mit der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg gebraucht werden. Dennoch ist mir verständlich, wie die beiden AutorInnen des Booklets auf den Sprachgebrauch kommen.

Meine Einschätzung: Ein interessantes Material, modern und peppig, um Kitakindern emotionale Kompetenz zu vermitteln …

Blogartikel zum Thema Gefühle sehen. Menschen verstehen.

Christa D. Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Literaturempfehlungen | Kommentare (0)

Gewalt und Therapie im Maßregelvollzug

Montag, 16. Juni 2014 7:42

Das Leben von Hans-Joachim Hermann ist schnell erzählt: Er war vierzehn Jahre alt, als er mit Nikotin und Alkohol in Berührung kam, mit sechzehn wurde er zur Entgiftung eingeliefert, nach vier Wochen trank er wieder. Mit zwanzig saß er das erste Mal in Untersuchungshaft, zwei Jahre später musste er erneut ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung verbrachte er drei Jahre in Freiheit, dann beging er eine schwere Vergewaltigung. Da war er neunundzwanzig. Er wurde zu acht Jahren Haft und zehn Jahren Sicherungsverwahrung verurteilt, die nachträglich verlängert wurden … Nach über elfjähriger Therapie in Verbindung mit aggressionshemmenden Medikamenten war es dann so weit: Hermann bekam den ersten Stadtausgang, ein halbes Jahr später durfte er sich eine eigene Wohnung suchen.

Das ist eine der Lebensgeschichten aus dem Buch Jenseits von Böse, geschrieben von der Gerichtsreporterin Uta Eisenhardt. Sie trug wirklich krasse Kriminalfälle zusammen, solche, die von Kannibalismus, Leichenschändung und anderem handeln. Dieses Buch kann man nicht an sich heranlassen, oder man schläft fortan nicht mehr ruhig. Uta Eisenhardt war im Maßregelvollzug und hat sich den Alltag in forensischen Kliniken angeschaut. Obwohl die meisten Insassen mit ungleich schlechteren Prognosen in die forensischen Kliniken (den Maßregelvollzug, also eine Klinik im Knast) eingeliefert werden, werden sie im Vergleich zu Gefängnisinsassen nur halb so oft rückfällig. Viele Fachleute sind dafür zuständig, dass die hier inhaftierten, man könnte auch Patienten sagen, Unterstützung erhalten. Und so schildert Eisenhardt nicht nur Hintergründe und Straftaten, sondern lässt auch Fachleute wie einen Rechtsanwalt, einen Pfleger, einen Psychiater, einen Richter, eine Psychotherapeutin zu Wort kommen.

Ich möchte hier gerne ein längeres Zitat eines Insassen einfügen, der über seine „Gewaltgeschichte“ berichtet. Der Text gibt zu denken und zeigt die Folgen von Gewalt bzw. die Wichtigkeit von Gewaltprävention auf.

Warum?
Mein Leben hat immer nur aus Gewalt bestanden: Als Kind habe ich Gewalt in meiner Familie erlebt, durch meinen Vater und meine älteren Geschwister. Später war es Gewalt in der Rockergang, Gewalt auf der Straße und dann im Gefängnis. Das legt man nicht so einfach ab. Das ist ein langer Lernprozess. Nach zwölf oder dreizehn Jahren liegt er nun endlich hinter mir.

Sie haben sich hier zum ersten Mal in einer gewaltfreien Zone befunden?
Es ist das größte Verdienst der Klinik (Forensische Psychiatrie), dass ich hier endlich gelernt habe, meine Probleme und Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Natürlich nicht von Anfang an: Als ich acht Wochen hier war, hat mich in der Arbeitstherapie ein Mitpatient genervt und beleidigt. Ich habe ihn geschlagen, einfach mit der Faust ins Gesicht.

Mit welchem Ergebnis?
Ich bekam vier Wochen Arbeitsverbot und durfte mich nur im Tagessaal beziehungsweise abends im Schlafsaal aufhalten. Das war nicht so angenehm. Ich hockte den ganzen Tag da und langweilte mich. Es gab nichts zu tun, außer Rommé zu spielen.

Einem, der immer die Faust benutzt hat, fällt es schwer, über seine Gefühle zu reden. Wie wurden Sie dazu motiviert?
Wenn man es negativ ausdrücken will, kann man es Erpressung nennen: Entweder du arbeitest mit oder du kommst hier nicht weiter und kriegst keine Lockerung.

Aber man will doch nicht nachgeben?
Auf keinen Fall. Nach relativ kurzer Zeit bemerkt man aber, dass die Therapeuten die besseren Argumente haben. Ich erreiche mit Warten und Diskutieren viel mehr als mit der Faust.

Mit der Faust kann man sich Respekt verschaffen.
Das ist ein Respekt, den ich nicht will – nicht mehr will.

Eisenhardt, Uta: Jenseits von Böse. Kranke Verbreche – die krassesten Fälle einer Gerichtsreporterin. München: Heyne 2014. S. 203 ff.

Plakate zur Gewaltprävention
Deutscher Präventionstag

Christa D. Schäfer

Thema: Gewalt, -prävention, -intervention, Literaturempfehlungen | Kommentare (1)

Systemisches Wissen für Pädagogik und Mediation

Dienstag, 10. Juni 2014 7:18

Über die Systemische Pädagogik schrieb ich vor längerer Zeit einen Artikel hier im Blog. Darüber, dass Mediationen systemisch sind, lasse ich immer mal wieder eine Bemerkung einfließen. Heute möchte ich über das Systemische per se schreiben, denn es gibt jetzt ein ganz einmaliges Buch aus dem Carl-Auer Verlag, das von Tom Levold und Michael Wirsching herausgegebene Buch Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch.

Und groß ist wirklich dick, denn das Buch umfasst ganze 653 Seiten. Angefangen von den Grundlagen der systemischen Therapie und Beratung über unzähligen Hinweisen zur Systemischen Praxis geht die Reise im Buch zur Arbeit mit speziellen Problemkonstellationen und Kontexten bis zu Gedanken zur Ethik, Lehre und Forschung im Systemischen. Wer einen Systemtheoretiker sucht oder Hinweise zu einer speziellen Schule haben möchte, in diesem Buch findet er entsprechendes. Wer sich für systemische Methoden interessiert und für spezielle Setting, auch der wird fündig im Buch. Entwicklungsprobleme von Säuglingen, Kleinkindern, im Jugendalter, Systemisches Elterncoaching, Süchte, Essstörungen, berufsbezogene Probleme wie Burn-out oder Mobbing, zu all diesen Themen und noch vielen mehr gibt es aussagekräftige Artikel, die von namhaften AutorInnen geschrieben wurden.

Ich habe das Buch gleich nachdem ich es in Händen hielt quer gelesen und bin beim Artikel über systemisch-konstruktivistische Ansätze in der Pädagogik hängen geblieben. Der von Kersten Reich geschriebene Artikel erläutert die systemisch-konstruktivistische Sichtweise in der Erziehung und im Unterricht. Er sieht drei Handlungsperspektiven als Fazit konstruktivistischer Forschung und Praxis. Hier zu jeder benannten Handlungsperspektive ein Zitat:

Multiperspektivität: Lernende aller Altersgruppen sind unterschiedlich. Diese Unterschiedlichkeit bezieht sich nicht nur auf die Erziehungsprozesse und das Lernen selbst, sondern auch auf die kulturellen Voraussetzungen. Menschen sind hinsichtlich der Situiertheit ihres Aufwachsens bzw. Aufgewachsenseins und entsprechend der familiären Lebensweise, ihrem Migrationshintergrund, den persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen, ihren Krisen, Benachteiligungen oder Bevorzugungen, Behinderungen, Einschränkungen oder Fähigkeiten immer unterschiedlich. (…) Lernende sollen gegenseitig die Unterschiedlichkeit von Perspektiven nicht nur einnehmen können, sondern auch verstehen, worin der Gewinn des Unterschiedlichen und mehrere Perspektiven für sie und die anderen besteht (…)

Multimodalität: Je unterschiedlicher und individueller Lernende sind, desto unterschiedlicher müssen die Wege sein, auf denen relevante Inhalte vermittelt werden. Hierbei ist nicht nur an Abwechslung gedacht, die auch sinnvoll ist, sondern an ein methodisches Gesamtbild, das nicht in der ewigen Wiederkehr erzieherischer Ermahnungen oder von Frontalphasen mit kleineren Übungen aus dem Schulbuch aufgeht. Konstruktivisten und Systemikerinnen erkennt man daran, dass sie nicht nur vier bis fünf Lieblingsmethoden praktizieren, sondern den Methodenpool in seiner gesamten Breite auszuschöpfen versuchen und stets bereit sind, neue, eigene Methoden zu entwickeln.

Multiproduktivität: Handlungen erzeugen Ergebnisse. Ergebnisse, Produkte in allen formen, sind wesentlich dafür, Erziehungs- und Lernprozesse zu vervollständigen, Probleme zu lösen und die Lösungen zu zeigen. Es geht nicht darum, Problemlösungen von anderen auswendig zu lernen, sondern Probleme lösen zu lernen. Je stärker ein Erziehungs- oder Lernprozess nicht nur durchgeführt, sondern auch dokumentiert, präsentiert und reflektiert wird, desto nachhaltiger kann das Gelernte über einen längeren Zeitraum hinweg behalten werden. Die zu Erziehenden müssen lernen, ihre Ressourcen eigenständig und verantwortlich einzuschätzen und für sich so zu konstruieren, dass sie die für sie passende Lösungen finden.

Zitat aus Kersten Reich: Systemisch-konstruktivistische Ansätze in der Pädagogik. In: Levold, Tom; Wirsching, Michael: Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch. Heidelberg: Carl-Auer 2014. S. 38 f.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen …
Wer also ein Kompendium systemischen Wissens in und für Theorie und Praxis sucht, für den ist dieses Buch genau das Richtige !!

Christa D. Schäfer

Blogartikel zur Systemischen Pädagogik
Blogartikel zum Systemischen Blick auf Konflikte

Thema: Literaturempfehlungen, Systemischer Ansatz | Kommentare (1)

Einen schönen guten Morgen.

Montag, 2. Juni 2014 8:09

Ich bin Christa Schäfer, und ich freue mich auf den Tag mit Ihnen zum Thema xy …
So lautet einer meiner Standardbegrüßungen im Training. Im Training, in Coaching und Mediation beschäftigt ich mich oft mit der Kraft der Sprache, mit kleinen Worten, die den Unterschied machen.

Kleine Worte, die den Unterschied machen, finden Sie in dem Buch MiniMax-Interventionen von Manfred Prior. „Kraft der Sprache“ lautet ein Kartensatz für TrainerInnen, Coaches und BeraterInnen, den ich vor kurzem bestellt habe, und der mir gleich beim ersten Ansehen vielfältige Anregungen gegeben hat.

Heute möchte ich eine der 40 Anregungen aus dem Kartenset aufgreifen (Anregung ist auch eines der Worte, über die man gut nachdenken kann …) und Sie zu einer Reflexionsübung einladen zu Thema

Gewalt in der Sprache

Jemand sagt:
„Wann bist du das erste Mal auf diese Idee gestoßen?“

Lesen Sie bitte diesen Satz.
Lesen Sie ihn bitte noch ein zweites Mal und lassen Sie ihn nachklingen.
Wie wirkt der Satz auf Sie?
Was empfinden Sie bei diesem Satz?
Welche Gestik und Mimik gehören für Sie zu diesem Satz?
In welcher Situation könnte der Satz geäußert worden sein?
Haben Sie ein klare Bild von demjenigen, der den Satz gesagt haben könnte?
Was könnte dieser Satz beim Empfänger ausgelöst haben?

Ein Satz, und man kann so lange darüber nachdenken …

Vielleicht kommen Sie auch zu folgenden Gedankengängen:
„Stoßen“ ist hart und grob.
War das Kennenlernen der Ideen wirklich so hart?
Wenn es eher angenehm war oder sein sollte, dann wählen Sie besser eine stimmigere Formulierung.

Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf, die den Kartensatz Die Kraft der Sprache entwickelt hat, von dem ich hier berichte, empfiehlt folgenden Satz:

„Wann bist du das erste Mal mit dieser Idee in Berührung gekommen?“

Dieser Satz wirkt viel weicher, viel offener, viel angenehmer.
Er zeigt, dass Entwicklung möglich ist.
Er weist darauf hin, dass Ideen geboren werden und wachsen können.
Er gibt der neuen Idee ein viel positiveres Gefühl.

Man kann – falls man die von mir gestellte Aufgabe ernst nimmt – eine ganze Weile über diesen ersten Satz und seine Umformulierung nachdenken. Im Begleitheft zum Kartenset steht, dass man die Karte ruhig eine Woche als Impuls für sich oder sein Team an einen wichtigen Platz stellen kann. Das führt zu Diskussion, zum Beschäftigen mit Sprache, zum Nachdenken.

Ich habe die oben stehende Karte ebenfalls eine Weile wirken lassen.
Viele Gedanken kamen mir in den Sinn.

Unsere Sprache gebraucht mitunter „gewalthaltige“ Ausdrücke:
Wir brechen mit alten Gewohnheiten.
Wir drehen den Spieß um und werden fordernd.
Wir kämpfen für eine bestimmte Sache.
Wir stoßen auf bestimmte Ideen.
Wir festigen unseren Standpunkt.
Wir …

Finden Sie – wenn Sie mögen – gerne weitere Beispiele
und formulieren Sie diese in eine gewaltfreie Sprache um!
Gerne können Sie uns im Kommentarfeld auch an Ihren Gedanken teilhaben lassen.
Ich würde mich freuen.

Das Kartenset „Die Kraft der Sprache“ wird vom LINGVA ETERNA Institut für bewusste Sprache herausgegeben. Mechthild R. von Scheuerl-Defersdorf hat mit diesem Set ein Reflexionsinstrument vorgelegt, das eine klare, lösungsorientierte und wertschätzende Kommunikation schaffen möchte. Die Karten können für Einzelpersonen oder im Team genutzt werden. Vielfältige Anregungen lassen Sprachentwicklung zu. Falls Sie also an Ihrer Sprache arbeiten möchten …

Christa D. Schäfer

Thema: Kommunikation, Literaturempfehlungen | Kommentare (2)