Beitrags-Archiv für die Kategory 'Emotionale Intelligenz'

Rob Birzas Gesichter als Jahreszeiten

Montag, 2. August 2010 8:55

Schiphol, Amsterdam Flughafen, Durchgang zum Gate B:

Vier große Plastikscheiben mit 1,50 m Durchmesser hängen an der Wand.
Sie sind von hinten beleuchtet und wechseln ihre Farbe, sie zeigen Gesichter.

Die Skulptur stammt von Rob Birza und trägt den Titel: Vier Jahreszeiten.
Kunst oder Kitsch?
Auf jeden Fall Gesichter.

Sie erinnern an eine Sonne oder den Mond.

Foto: Ch.D.Schäfer Foto: Ch.D.Schäfer
Foto: Ch.D.Schäfer Foto: Ch.D.Schäfer

 

Welches Gesicht ist der Frühling?
Welches der Sommer?
Welches der Herbst ?
Und welches der Winter?
Und warum?

Was meinen Sie …
fragt Christa D. Schäfer

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Herzensübungen und Soziales Lernen

Samstag, 3. April 2010 10:30

Oups

Zu Ostern möchte ich Ihnen gerne von Oups erzählen. Oups, das ist das kleine Wesen oben auf dem Bild, das auf einem fernen Stern lebt, dem „Planet des Herzens“. Dort sind Liebe, Freiheit und kreative Gestaltungskraft sehr wichtig, und dies bringt er uns auch mit auf die Erde, in die Schulen und Kindergärten.

Eines Tages kommt Oups nämlich uns besuchen und erlebt ganz direkt, was auch Kinder auf der Erde erleben. Da erfindet er mit viel Freude am Spiel die Oups-Übungen, die andere Kinder dazu einladen mit dem Herzen „zu denken“.

Mit dieser kleinen Geschichte werden die Oups-Herzensübungen eingeleitet, ein wunderbares Set an Übungen für den vorschulischen sowie den Grundschulbereich zur Entwicklung der emotionalen und sozialen Handlungskompetenz und der Förderung des Selbstwertgefühls. Die Übungen liegen in Form von Spielkarten vor, in vielfältiger Weise können Kinder mit den Karten alleine, mit ihren Eltern, mit Freunden oder ihrer ganzen Kindergartengrupp bzw. Schulklasse arbeiten.

Stellvertretend für die vielen wunderbaren Übungen von Brigitte Heynen und Conny Wolf möchte ich Ihnen die Übung von Oups und seinem Krafttier hier vorstellen:

„Oups besucht wieder einmal seine 100 % sichere Wiese. Geht umher und genießt diesen schönen Ort. Heute ist ein ganz spezieller Tag. Heute will er sein Krafttier rufen. Er geht zu seinem Lieblingsplatz, schließt die Augen und bittet mit dem Herzen, dass genau das Tier zu ihm komme, welches ihn in der nächsten Zeit als Beschützer und als Krafttier begleiten möchte. Dann kommt der Augenblick, wo er spürt: Jetzt ist es da. Er öffnet die Augen und schaut und freut sich. Sein Krafttier und er sind Freunde und das ist ein gutes Gefühl. Er und sein Krafttier sprechen miteinander, spielen miteinander, kuscheln miteinander.

Immer wenn Oups sein Krafttier mit dem Herzen sieht, weiß er, dass er nicht allein ist.“

Na, wenn das keine märchenhafte und meditative Mutmach-Geschichte ist. Leider habe ich derzeit kein Projekt zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen im Kindergarten bzw. Kitabereich, dorthin würde ich die Karten nämlich sofort mitnehmen …

Übrigens habe ich fast genau vor einem Jahr von Oups und dem Fair-play-Büchlein berichtet. Auch das Schatzbuch des Lachens könnte Sie interessieren … oder der Artikel Man sieht mit dem Herzen

Ein schönes Osterfest 2010 wünscht Ihnen
Christa D. Schäfer

Ach ja:
“Mit unseren Augen entdecken wir das Schöne, mit unserem Herzen die Wunder.“

Thema: Emotionale Intelligenz, Literaturempfehlungen, Soziales Lernen | Kommentare (2) | Autor:

Margaret, das Ausgleichskind

Montag, 15. März 2010 6:48

„Ich merkte, wie sich alles in mir zusammenzog und wie eine Wut in mir wuchs, von der ich genau wusste, dass ich sie jetzt nicht herauslassen würde. Schließlich sollte heute gefeiert werden.
Auf einmal fand ich, dass es Mama ganz recht geschah, wenn ich kein Geschenk für sie hatte. Da saß sie und hatte noch keine Ahnung, dass ich es vergessen hatte, und trotzdem kam sie mir mit keinem Blick entgegen. Die ganze Mühe, unsere Familienstimmung wieder in Ordnung zu bringen, lastete auf mir. Mama dachte überhaupt nicht daran, mitzuhelfen.
Dann nicht, liebe Dame, bitte schön, dachte ich. Kannst du haben.
„Herzlichen Glückwunsch“, sagte ich unfreundlich und setzte mich auf meinen Stuhl.
Papa sah mit flehendem Blick zu mir rüber, aber Mama stand nur geräuschvoll auf und fing an, den Frühstückstisch um meinen Platz herum abzuräumen.
„Kann man heute Nachmittag mit dir rechnen?“, fragte sie über die Schulter. „Ich frage nur, weil ich wissen will, wie viele Gedecke ich auftun soll.“
„Jaja“, sagte ich. „Nur keine Sorge.“
Da drehte Mama sich um und starrte mir nun doch direkt ins Gesicht.
„Oh, ich sorge mich schon lange nicht mehr!“, sagte sie laut. Die ganze Zeit zerknüllte sie ein Küchenhandtuch. In dieser Familie habe ich schon längst damit aufgehört.“
„Nun denkt doch mal daran, dass Geburtstag ist“, sagte Papa bittend.
Aber Mama hatte sich schon wieder zur Spüle gedreht. „Außer dir denkt da in dieser Familie sowieso keiner dran“, und sie fing an zu spülen, obwohl längst jemand vom technischen Dienst dagewesen war und unsere Spülmaschine repariert hatte.“

Das ist einer der Familienstreitigkeiten, über die Kirsten Boie in ihrem Buch “Das Ausgleichskind“ (S. 168 f.) geschrieben hat. Ein anderer ist der Streit zwischen der großen Tochter Marthe und der Mutter, der so weit geführt wurde, bis Marthe auszog. Auch da fühlte sich die jüngere Margaret schuldig; wie überhaupt an so Vielem in dieser Familie.

Ist aber auch klar, dass sie sich schuldig fühlt, denn sie ist – wie ihr Freund Akki das immer so schön sagt – das Ausgleichskind:

„Du bist ihr Trost in schweren Tagen, ihre Sonne bei Kummer und Regen, und dass du so genial bist, hilft ihnen über einiges hinweg. … Die Familie … ist ein System. Jedes Mitglied hat seine Rolle zu spielen. Verändert sich die Situation des einen, muss sich notwendigerweise auch die aller anderen verändern …“ (Das Ausgleichskind, S. 8 f.)

Und so haben wir in diesem Buch für Kinder ab 12 Jahren das Thema Familienstreit direkt neben den Gedankengängen zur Thematik „Die Familie als System“.

„Die Familie ist ein Schauplatz, wo die in den verschiedenen Generationen aktualisierten emotionalen Strömungen von Depression, Angst, defensivem Beharrungswillen und Protest aufeinanderstoßen.“ – so Horst-Eberhard Richter in seinem Buch: Patient Familie. Entstehung, Struktur und Therapie von Konflikten in Ehe und Familie, S. 29.

Margaret muss das perfekte Kind spielen und die Familienatmosphäre ausgleichen. Da die ältere Tochter gegangen ist, muss Margaret nun die gesamte Wucht des Familiengleichgewichts halten und den Ausgleich herstellen. Der Vater ist eher zurückhaltend, fast hilflos. Die Mutter konzentriert sich auf ihre jüngste Tochter und den Haushalt. In tradierten Rollenbildern verhaftet macht sie Margaret mit ihrer fast krankhaften Ehrgeizigkeit das Leben schwer. Glücklicherweise ergibt sich am Buchende ein Hoffnungsschimmer, der Ideen mitgibt, wie dieser Teufelskreis innerhalb von Familien durchbrochen werden kann. Und natürlich wäre in diesem Fall auch eine Familienmediation sehr hilfreich gewesen … !!

Christa D. Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Familienmediation, Konflikte, Literaturempfehlungen, Systemischer Ansatz | Kommentare (0) | Autor:

Was hat soziale Akzeptanz mit Angst und Aggression zu tun?

Montag, 22. Februar 2010 5:54

Die beiden Phänomene Angst und Aggression haben einen engen Zusammenhang. Wird ein Menschen bedroht, so ruft das spontan bei ihm entweder Angst oder Aggression hervor. Und wird zunächst Angst hervorgerufen, so führt ihn dies entweder zur Flucht (flight) oder in die Aggression (fight).

Mit Aggression ist hier die mit Wut verbundene destruktive Aggression gemeint. Allgemein gesagt, dient die Aggression im ursprünglichen biologischen Sinn der Bewahrung der Unversehrtheit des eigenen Körpers und der Abwehr von Schmerz. Aus neurobiologischer Sicht lässt sich nicht nachweisen, dass die destruktive Aggression ein „Trieb“ ist. Sowohl Angst als auch Aggression sind vielmehr psychische und neurobiologische Zustände, die unter bestimmten Bedingungen abgerufen werden. Sie sind aber auch beide biologische Signale, die einem Menschen Bedrohung anzeigen und zugleich sein Verhaltensprogramm aktivieren, das ihn vor Gefahren schützen soll.

Absichtlich herbeigeführter physischer Schmerz ist immer direkter Auslöser für Aggression. Und wie die amerikanische Neuropsychologin Naomi Eisenberger herausgefunden hat, bewertet das menschliche Gehirn zugefügten körperlichen Schmerz auf die gleiche Weise wie soziale Ausgrenzung oder Demütigung. Das hat auch zur Folge, dass beides – physischer wie psychischer Schmerz – mit Aggression beantwortet wird.

Körperliche Unversehrtheit heißt also, auch sozial akzeptiert zu werden. Ausschluss und Erniedrigung sind aus psychologischer und neurobiologischer Sicht ein potentieller Aggressionsauslöser.

Kinder, die keine oder keine hinreichenden Erfahrungen sozialer Akzeptanz machen konnten bzw. machen, beantworten diesen Mangel aus einem unbewusst ablaufenden Mechanismus heraus mit erhöhter Aggressionsbereitschaft. Untersuchung haben ergeben, dass die stärksten Prädikatoren (Vorhersagefaktoren) für Gewalttätigkeit bei Heranwachsenden die selbst erlebte Gewalt und fehlende persönliche Bindungen sind.

Alles, was Menschen in Beziehungen erleben, wird vom Gehirn in biologische Signale verwandelt, wirkt sich auf Biologie und Leistungsfähigkeit unseres Körpers aus und beeinflusst unser Verhalten, was dann wiederum Rückwirkungen auf unsere Beziehungen hat. Da kommt das Stichwort der Spiegelneuronen ins Spiel …

Quelle dieser eben dargelegten Gedanken ist das Buch „Lob der SCHULE“ von Joachim Bauer, Medizinprofessor und Psychotherapeut. Er hat sieben Perspektiven für alle an Schule Beteiligten formuliert und sieht sein Buch als Grundlage für eine Neurobiologie der Schule an. Bauer formuliert 10 Regeln für einen Schulvertrag, beruhigt Eltern, indem er ihnen sagt, dass Erziehung nie „perfekt“ und stets „fehlerbehaftet“ sein wird, und ruft Lehrern zu:

„Wenige Berufe erfordern eine derart vielseitige Kompetenz wie die des Lehrers. Zu ihr gehören fachliches Können, starke persönliche Präsenz und Ausstrahlung und flexible Reagieren auf sich ständig verändernde Situationen genauso wie intuitives Gespür, Verständnis für völlig unterschiedliche Schülerpersönlichkeiten, Widerstandskraft, Geschick bei atmosphärischem Gegenwind und – vor allem – Führung.“ (Bauer, S. 51)

Den Lehrerberuf sieht Joachim Bauer in einer Balance zwischen verstehender Zuwendung und Führung. Dabei bedeutet verstehende Zuwendung, den einzelnen Schüler sowohl unter dem Aspekt seines schulischen Könnens, als auch ihn vor allem als Person zu sehen. Führung bedeutet für ihn die Notwendigkeit, Werthaltungen zu vertreten, Ziele zu formulieren, Schüler zu fordern, Kritik zu üben, SchülerInnen Mut zu machen und sie zu unterstützen. Das “Lob der SCHULE“ ist wunderbar geschrieben und bietet viele Argumentationsketten, die das Feld der Schule mit den Bereichen der emotionalen und sozialen Kompetenz verbindet. Es ist hoch wissenschaftlich, bietet andererseits aber auch vollkommen praktische Anregungen für die Erziehung. Mit anderen Worten, dieses Buch ist derzeit fast so etwas wie ein „Muss“ unter Pädagogen …

Übrigens wirkt sich die soziale Akzeptanz von Kindern auch auf die spätere Gesundheit aus. Forscher einer Studie des Centre for Health Equity Studies in Stockholm verfolgten die Entwicklung von 14000 Kindern des Jahrgangs 1953 ab dem sechsten Schuljahr über 30 Jahre. Sie fanden heraus, dass Erwachsene, die in ihrer Kindheit ausgegrenzt waren, neunmal häufiger an Herzkrankheiten litten und viermal häufiger an Diabetes als ehemalige gut integrierte und gemochte Kinder. Verhaltensstörungen und psychische Erkrankungen traten bei ihnen doppelt so häufig auf. Kurz gesagt kann man also sagen, dass je beliebter ein Kind unter Gleichaltrigen ist, desto gesünder ist es in seinem späteren Leben. Die Apotheken Umschau 1/2010B berichtete kürzlich darüber.

Was nützt also die heutzutage fast mantrahafte Wiederholung des Begriffes Disziplin? Wir müssen vielmehr statt dem Disziplinbegriff der zunehmenden Beziehungs- und Bindungslosigkeit, in der Kinder und Jugendliche heute heranwachsen, massiv und wirksam entgegen treten, um das Gewaltproblem in der heutigen Gesellschaft und in den heutigen Schulen in den Griff zu bekommen!

Ja, und die Eingangsfrage, was soziale Akzeptanz mit Angst und Aggression zu tun hat, kann also eindeutig beantwortet werden:

Kinder ohne soziale Akzeptanz gehen in die Aggression.
Und umgekehrt: Aggression wird ebenso wie die Angst durch Bedrohung hervorgerufen.

Christa D. Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Literaturempfehlungen, Soziales Lernen, Systemischer Ansatz | Kommentare (0) | Autor:

Man sieht mit dem Herzen?

Montag, 1. Februar 2010 7:43

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“, so Antoine de Saint-Exupéry im „Kleinen Prinzen“.

 

Gefühle sind ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Existenz. Gefühle begleiten alles Erleben, Denken, Fühlen, Handeln und Erinnern. Wenn ich etwas „erlebe“, so bekomme ich Gefühle dazu. Gefühle sind also der „Körper des Erlebten“. Gefühle sind die Basis und die Kraft für die Motiviation etwas zu tun oder zu unterlassen. Gefühle sind eine Brücke, die Nähe schafft.

Ist es gut, Gefühlen immer Folge zu leisten?
Oder sollen wir vielmehr die Vernunft über die Gefühle siegen lassen?

Der Arzt, Psychotherapeut und Präsident der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Alfried Längle beschäftigt sich in seinem Buch „Sinnvoll leben. Eine praktische Anleitung der Logotherapie“ ausführlich mit dem Sinnbegriff. Er berichtet in diesem Zusammenhang auch von Gefühlen als „Hinweisschildern“ und benennt zwei unterschiedliche Arten von Gefühlen: Die erste Gruppe steht in unmittelbarem Austausch mit einer gerade vorherrschenden Situation, sie will beispielsweise auf eine mögliche Verbesserung der situativen Bedingungen aufmerksam machen. „Ich fühle mich unwohl, mir ist heiß.“ Die zweite Gruppe von Gefühlen hat mit der unmittelbaren Situation nichts zu tun, sondern reagiert auf Bedingungen einer früheren Situation zugehörig. Auch diese Gefühle haben ihren Wert und ihren Sinn, doch die Bedingungen, auf die sich das Gefühl bezieht, liegen in der Person selber. Das Gefühl wird in verschiedenen Situationen wiederholt und das sollte uns zum Innehalten und zu einem sorgsamen Umgang damit anleiten.

Alfried Längle berichtet diesbezüglich von einer einfach anzuwendenden Methode, um sich von Gefühlen, die blockieren oder immer wieder kommen zu lösen. „Übersetzt“ in die Sprache der Kommunikationstheorie und in den Fachbereich der Mediation heißt dies, dass Längle darüber berichtet, wie man sich selber „aktiv zuhören“ kann. Dazu sind drei Fragestellungen notwendig:

  1. Ich beziehe eine Außenposition und schaue auf die Situation:
    Was hat sie mit dem Gefühl zu tun?
  2. Ich wende mich jetzt dem Gefühl zu und beziehe die Innenposition.
    Was für Konsequenzen hätte es, wenn das Gefühl stimmen würde? Könnte ich das aushalten?
    Was würde real passieren?
  3. Ich sichere meine eigene Position auf der sachlichen Ebene:
    Worum geht es mir jetzt?
    In diesem Schritt geht es darum, eine Position zum Positiven zu finden, eine Zuwendung zum Wertvollen und Sinnstiftenden.

Gefühle zu verstehen heißt, sich selber besser zu verstehen.
Bei wiederholt hochkommenden Gefühlen ist es allerdings nach Längle und der Logotherapie wichtig, sich auf „Distanz“ zu halten und nicht jedem Ärger, jeder Wut nachzugeben.

Eine weitere Gruppe von Gefühlen ist wichtig: Diese Gefühle sind da, wenn wir etwas tun oder aufmerksam verfolgen. Wir schauen in die Welt und erfühlen seine Hintergründe. Diese Offenheit führt uns dazu zu spüren, was gut und was schlecht ist, was wichtig für unser Leben und was weit davon entfernt …

Gefühle sind in diesem Sinne Fährten und wir merken durch sie, worauf es ankommt, was Sinn macht! Oft verlangt es Mut, sich auf sein Gespür zu verlassen. Doch wenn wir in Übereinstimmung mit ihm leben, so leben wir wirklich „unser Leben“.

Und übrigens:
„Der Mensch ist frei, sich zu entscheiden, und er kann sich dieser Freiheit nicht wirklich entziehen. Der Auftrag, der mit dem Freisein verbunden ist, besteht im Unterscheiden und im Entscheiden. Nur so kann sich der Mensch in der Auseinandersetzung mit jeder Situation den besten Weg erschließen. Dieser Weg wird als „Sinn“ bezeichnet. Sinn kann demnach definiert werden als eine gute Möglichkeit, die sich vor dem Hintergrund der Wirklichkeit auftut.“ (Längle: Sinnvoll leben, S. 46)

Wenn Sie mehr zum Thema Logotherapie erfahren möchten, so kann ich Ihnen das Buch von Alfried Längle sehr empfehlen. Wenn Sie mehr zum Thema Emotionale Intelligenz suchen, so werden Sie hier im Blog fündig …

Christa D. Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Literaturempfehlungen | Kommentare (0) | Autor:

„Zivilcourage“

Sonntag, 24. Januar 2010 1:12

so heißt der Film, der am 27. Januar 2010 um 20:15 Uhr im ARD gezeigt wird. Er handelt von dem Antiquar Peter Jordan aus Berlin Neukölln, gespielt von Götz George. Der Antiquar würde gerne in Ruhe seinen Geschäften nachgehen, sieht sich aber plötzlich vor die Alternative gestellt, entweder wegzusehen oder einzugreifen. Er stellt sich schließlich der Gewalt einer Jugendgang entgegen und zeigt damit Zivilcourage.

In einem Interview zum Thema Zivilcourage mit Götz George aus dem Berliner Tagesspiegel heißt es:

„Herr George, sicher können Sie das Wort „Zivilcourage“ langsam nicht mehr hören.“

“Im Gegenteil. Es wurde viel zu lange viel zu wenig benutzt. Die meisten Menschen wollen davon nichts wissen – Menschen, die spontan und direkt Hilfe leisten, sind die große Ausnahme.“

„Es gäbe zu wenig Zivilcourage in Deutschland, haben Sie kürzlich gesagt. Ist das nicht eine etwas düstere Sicht?“

„Es geht nicht allein darum, einer alten Frau über die Straße zu helfen oder dazwischen zugehen, wenn Jugendliche sich prügeln. Zivilcourage bedeutet auch, und vor allem darum, zu widerstehen. …Zivilcourage heißt, sich der Konsequenzen bewusst zu sein und sie in Kauf zu nehmen. Jeder Mensch muss für sich entscheiden, ob er diesen Kampf aufnehmen will oder nicht. Es geht um Moral und um Ethik. Das ist ja nicht irgendetwas.“

„Lässt sich Zivilcourage lernen?“

„Man kann sie sich antrainieren. Und vergessen Sie eines nicht: Zivilcourage befriedigt. Wenn man sich selbst überwunden hat, dann bekommt man als Belohnung ein ganz anderes Selbstwertgefühl.“

Hoffen wir auf Zivilcourage von vielen Personen an der richtigen Stelle im Jahr 2010. Christa D. Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Konfliktmanagement, Soziales Lernen | Kommentare (0) | Autor:

Ein Text und ein Wunsch zum neuen Jahr

Freitag, 1. Januar 2010 9:41

Seelenvogel Tief, tief in uns wohnt die Seele.
Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiß, dass es sie gibt.
Und jeder weiß auch, was in ihr ist.

In der Seele, in ihrer Mitte,
steht ein Vogel
auf einem Bein.
Der Seelenvogel.
Und er fühlt alles,
was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt,
tobt der Seelenvogel in uns herum;
hin und her, nach allen Seiten,
und alles tut ihm weh.

Wenn uns jemand lieb hat,
macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge,
kleine, lustige, vorwärts und rückwärts,
hin und her.

Manche Leute hören den Seelenvogel oft,
manche hören ihn selten.
Und manche hören ihn
nur einmal in ihrem Leben.
Deshalb ist es gut, wenn wir
auf den Seelenvogel horchen,
der tief, tief in uns ist.
Vielleicht spät abends,
wenn es still ist.

Dieser Text ist dem Buch “Der Seelenvogel“ von Michal Snunit aus dem Carlsen Verlag entnommen. Es ist eines der wunderbarsten Bücher zum Thema „Emotionale Intelligenz“, das ich kenne. Der Text ist ursprünglich in hebräischer Sprache erschienen. Die Bilder des Seelenvogels stammen von Na’ama Golomb.

Mit dem Text möchte ich Ihnen alles Gute zum Neuen Jahr wünschen!

Ich hoffe, dass Sie den Seelenvogel oft hören,
und dass er viele kleine oder große fröhliche Sprünge macht!

Christa D. Schäfer

Wollen Sie wissen, wovor sich Kinder fürchten und was für Sie das Tollste ist, das ihnen je passiert ist?

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Freude

Mittwoch, 23. Dezember 2009 11:44

Wer lächelt, statt zu toben,
ist der Stärkere.
(Japanisches Sprichwort)

Dem Gefühl der Freude kann das Lachen zugeordnet werden. Wir alle lachen sehr individuell in Bezug auf Melodie, Frequenzverteilung und den Atemrhythmus des Lachens, sogar eineiige Zwillinge unterscheiden sich in ihrem Lachen. Das Lachen muss nicht erlernt werden, sondern ist ein angeborenes Verhaltensmuster, also ein Ausdrucksverhalten, über das wir von Geburt an verfügen. Wie das Weinen auch, so ist das Lachen als biologisches Erbgut in den Genen gespeichert. Meist ist ein Lachen fröhlich, doch die Ausdrucksbreite reicht vom vergnügten und ansteckenden Verhalten bis zum sarkastischen und hinterhältigen Lachen. Mitunter gibt es sogar Tränen vor Lachen und es gibt das Sprichwort „Lachen macht gesund“.

Das unbeschwerte Lachen ist ansteckend. Die moderne Neurophysiologie hat den Sitz des Lachens im Gehirn aufgespürt, in der frontalen Hirnrinde, im Großhirn am linken vorderen Stirnlappen nahe des Sprachzentrums. Wird diese Stelle durch einen kurzen Stromimpuls gereizt, so lachen wir geradeheraus los und je stärker die Stromstöße sind, um so lauter lachen wir. Und ist erst einmal kräftig gelacht worden, so werden auch sogleich Glückshormone ausgeschüttet, die für Hochgefühl sorgen, stimmungsaufhellend, luststeigernd und schmerzlindernd sind.

Das Lachen hat eine große soziale Bedeutung, denn im menschlichen Miteinander wird es als Ausdruck für Sympathie und gegenseitiges Einverständis gewertet. Dadurch entfaltet es eine besänftigende, konfliktbegrenzende Wirkung, die dem Zusammenleben in Gruppen förderlich ist.

Wer sich für das Lachen in der Erziehung interessiert, dem sei das Buch von Charmaine Liebertz mit dem Titel „Das Schatzbuch des Lachens“ empfohlen. Dieses Buch stellt Grundlagen, Methoden und Spiele für eine Erziehung mit Herz und Humor vor. Neben der Wissenschafts- und Kulturgeschichte des Lachens stellt Liebertz die Vielfalt des Lachens zwischen echtem, unechtem, gutem und bösem Lachen vor; sie gibt Informationen über das Lachen der Geschlechter und berichtet über den Homor, den Witz und den Optimismus als Verwandte des Lachens. Das für mich spannendste Kapitel des Buches berichtetet über die Entwicklung des kindlichen Lachens und ein weiteres stellt Spiele, Rätsel, Geschichten und Lachtipps für gemeinsame Lachmöglichkeiten vor.

Übrigens vermag man bereits aus 90 Metern Distanz erkennen, ob eine Person lacht. Keine andere emotionale Äußerung als das Lachen ist aus so großer Entfernung zu erkennen.

Nun hoffe ich, dass Sie über die Weihnachtsfeiertage ganz viele Möglichkeiten zum Lachen haben werden und die Freude der Feiertage ausgiebig genießen können.

Lachen und Lächeln sind Tore und Pforten,
durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)

weihnachten
In diesem Sinne ein schönes Weihnachtsfest
und ruhige, freudige Tage
wünscht Christa Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Konfliktberatung, Literaturempfehlungen, Soziales Lernen | Kommentare (2) | Autor:

Das gesellige Gehirn

Montag, 30. November 2009 8:01

„Die Neurowissenschaft hat herausgefunden, dass unser Gehirn als geselliges Organ konstruiert ist, das unweigerlich eine enge Verbindung mit dem Gehirn jeder Person aufnimmt, mit der wir es zu tun haben. Diese neuronale Brücke ermöglicht es uns, auf das Gehirn – und damit auch den Körper – eines jeden Menschen Einfluss zu nehmen, mit dem wir in Kontakt treten; ein Prozess, der in der umgekehrten Richtung natürlich ebenfalls stattfindet.
Selbst ganz alltägliche Begegnungen wirken auf unser Gehirn ein und setzen Gefühle frei, wünschenswerte und weniger wünschenswerte. Je stärker wir einer Person emotional verbunden sind, desto stärker ist die gegenseitige Einwirkung. Der intensivste Austausch findet mit jenen Menschen statt, mit denen wir über Jahre hinweg die meiste Zeit verbringen, besonders mit jenen, die uns wichtig sind.
Bei diesen neuronalen Kontakten tanzen die beiden Gehirne Tango, einen sehr gefühlsbetonten Tanz. …“

Dieses Zitat entstammt Daniel Golemans Buch „Soziale Intelligenz. Wer auf andere zugehen kann, hat mehr vom Leben“.

Der amerikanische Psychologe und Wissenschaftsjournalist Daniel Goleman wurde bereits durch sein 1995 erschienenes Buch „Emotionale Intelligenz“ weltberühmt. Seinen Ausführungen nach setzt sich die Emotionale Intelligenz aus fünf Fähigkeiten zusammen: Die Selbstwahrnehmung ist die grundlegende Fähigkeit eines Menschen, achtsam den eigenen Gefühlen gegenüber zu sein. Die auf der Selbstwahrnehmung aufbauende Fähigkeit besagt, seine Emotionen gut handhaben zu können. Die Selbstmotivation meint, Emotionen in den Dienst eines Ziels stellen zu können. Die Empathie ist die Fähigkeit, emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf reagieren zu können. Der geschickte Umgang mit Beziehungen stellt als Fähigkeit diejenige soziale Kompetenz dar, Kontakte zu knüpfen und tragfähige Beziehungen aufzubauen.

„Man kann die Ursache der Emotionen nicht von der Welt der Sozialbeziehungen trennen. Unsere Gefühle werden von unseren sozialen Kontakten gesteuert.“

so Goleman (der übrigens auch einen blog zum Thema schreibt) weiter zum Zusammenhang zwischen emotionaler und sozialer Kompetenz.

Viele Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer müssen sich in den letzten Jahren zwangsläufig mit diesen Themenkomplexen auseinander setzen. Die SchülerInnen, die jetzt in ihre Klassen kommen, haben oft zumindest in den Großstädten einen großen Nachholbedarf zum Thema.

Für diejenigen unter den Lehrkräften, die bisher nicht besonders viel Erfahrung mit Unterricht im Bereich des Sozialen Lernens haben, gibt es jetzt ein Mitmachheft für Grundschüler zum Thema “Gewalt? Ohne uns!”, das sogar von der Stiftung Lesen empfohlen wird. Ich habe dieses Arbeitsheft, das im Klassensatz bestellt werden kann, im Sailer Verlag entdeckt. Im Heft werden die Themen „Mobbing und Bullying besprochen, es wird über Wut und den Umgang mit Wut berichtet, über Streitschlichter und ein Interview mit einem Polizisten. Eine Foto-Story lädt zum Schreiben von Texten ein, ein Comic zum Zeichnen und eine Melodie zum Schreiben eines Raps. Nebenher gibt es „Spiele“, die in der Klasse zum Thema behandelt werden können und ein Quiz zum Abschluss, in dem getestet wird, was die Schüler in der Unterrichtseinheit gelernt haben.

Wem diese Art Unterricht mit Arbeitsheften gefällt, der kann auch auf das Heft “Voll korrekt! Benimm-Tipps für Schülerinnen und Schüler” zurückgreifen, das der Bearbeitung von Verhaltensregeln für Schule, Zuhause, Restaurant und Chat dient und eine Sensibilisierung zum Umgang mit anderen Menschen in fremden Ländern bietet.

Ach, und wer von Ihnen zur Förderung der emotionalen Intelligenz in der Familie Informationen sucht, die finden übrigens einige fantastische Hinweise dazu in meinem Buch “Kommunikation in der Familie. Vom Schimpfen und Schreien zum Runden Tisch”.

Christa D. Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Schulmediation, Soziales Lernen | Kommentare (0) | Autor:

Die sechs Denkhüte zum Problemlösen

Montag, 2. November 2009 9:48

Haben Sie schon einmal die Situation erlebt, vor einem nahezu unlösbar erscheinenden Problem oder einem heftigen Konflikt zu stehen und eine Entscheidung treffen zu müssen? Aber wie?

Die Methode der six thinking hats / sechs Denkhüte von Eduard de Bono bietet fernab der Mediation in einem derartigen Fall eine fantastische Entscheidungshilfe. Jeder der sechs Denkhüte hat dabei eine andere Farbe und bezeichnet einen anderen Denkstil. Bei schwierigen Teamentscheidungen können Hüte in den verschiedenen Farben real verteilt werden. Der Träger des jeweiligen Hutes hat dann die Aufgabe, sich in die Gedankengänge des Hutes hinein zu finden und argumentiert schließlich mit den Trägern der anderen Hüte über eine Entscheidung für das Problem oder eine „Lösung“ für den Konflikt.

Der weiße Hut steht dabei für Objektivität, für analytisches Denken sowie eine Konzentration auf die Tatsachen und Fakten. Der rote Hut bringt das Subjektive hervor, das emotionale Denken sowie die Konzentration auf Gefühle und Meinungen. Schwarz bezeichnet das Kritische Denken, betrachtet Risiken, Probleme und Kritikpunkte. Gelb zeigt das optimistische Denken; grün das kreative, assoziative Denken, das zu neuen Ideen und Kreativität anregt. Und der blaue Hut schließlich steht für das ordnende, moderierte Denken, den Überblick über die Prozesse, also das Big Picture.

Diese Methode kann sowohl in Teams, als auch in Gruppen oder sogar alleine angewandt werden. Eine Entscheidung wird dabei aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und die Methode zwingt dazu, sich außerhalb seiner gewohnten Denkstruktur zu bewegen und alle Ansätze in Betracht zu ziehen. Das fördert einerseits Toleranz und andererseits die Kreativität im Denken.

Eduard de Bono gilt als einer der führenden Köpfe des kreativen Denkens. Die Denkhüte stehen für die Methode des Parallelen Denkens und sind nur eine der von ihm entwickelten kreativen Methoden. Beim Parallelen Denken wird die Fähigkeit des Denkens gefordert, in Bezug auf ein beliebiges Thema systematisch verschiedene Denk- und Wahrnehmungsperspektiven einzunehmen, wobei alle Beteiligten zu einem gegebenen Zeitpunkt in die gleiche Richtung, also “parallel” denken.

Eine weitere von de Bono entwickelte kreative Denkmethode ist das Laterale Denken, auch nicht-lineares oder Querdenken oder „Um-die-Ecke-Denken“ genannt. Zum Lateralen Denken gibt es verschiedene Grundsätze: Details werden nicht analytisch sondern intuitiv erfasst, vorliegende Informationen werden subjektiv bewertet und selektiv verwendet, gedankliche Sprünge und Assoziationen werden zugelassen, nicht jedes Zwischenergebnis muss richtig sein, Ja-/Nein-Entscheidungen werden vermieden, auch nicht durchführbare Lösungen können einen Schritt zum besseren Verständnis des Problems sein, konventionelle Denkmuster werden in Frage gestellt, Ausgangssituationen und Rahmenbedingungen werden nicht als unveränderbar hingenommen.

Die Rätselart des Laterals übt laterales Denken in hervorragender Weise. Vielleicht kennen Sie die “black stories“ von Holger Bösch aus dem moses.Verlag. Oder Sie mögen gleich hier und jetzt über ihr erstes Lateral nachdenken:

Erwin und Olga liegen tot auf dem Boden vor einem geöffneten Fenster.
Glassplitter liegen auf dem nassen Boden.
Was ist passiert?

Sie dürften mir jetzt Fragen stellen, die ich nur mit „ja“ oder „nein“ beantworten dürfte. So könnten Sie sich langsam an die Lösung heran tasten. Da dies hier aber nicht geht, gebe ich Ihnen gleich die Lösung: Erwin und Olga sind Goldfische. Durch das geöffnete Fenster kam ein heftiger Windstoß, der das Goldfischglas zu Boden gefegt hat. Dadurch zerbrach das Glas und Erwin und Olga erstickten. Na, wären Sie darauf gekommen?

Übrigens schreibt de Bono auf seiner Webseite eine wöchentliche Message, frei nach dem Motto „You can analyse the past, but you have to design the future“. Und falls Sie ein englischsprachiges Märchen suchen, in dem die sechs Denkhüte von de Bono vorkommen, so finden Sie auch dies auf seiner Webseite.

Jetzt gibt es ganz aktuell ein neues, noch nicht ins Deutsche übersetzte Buch von Eduard de Bono: „Think! Before it’s too late.“ De Bono sieht in diesem Zusammenhang das größte Problem der Menschheit, darin, dass das Denken der meisten Menschen unserer neuen Zeit nicht angemessen ist und er schreibt: „To deal with the economic crisis we must adopt new tools for creative thinking.“ Wir haben nach de Bono ein hervorragendes Denken um Wahrheiten herauszufinden, es gründet auf Urteil und Beurteilung und hilft uns in den Wissenschaften weiter. Wir haben aber bisher keine geeigneten Denkstrukturen für den Wert der Kreativität entwickelt …

Los geht’s, bringen wir auch mehr Kreativität in die Methode des Konfliktcoachings und der Mediation. Verschiedene Sichtweisen (wenn auch ohne „Hüte“) haben wir ja bereits in jeder Mediation dabei !

Christa D. Schäfer

Thema: Emotionale Intelligenz, Konfliktberatung, Konfliktlösung, Konfliktmanagement, Konfliktprävention, Mediationsverfahren, Soziales Lernen | Kommentare (0) | Autor: