Beitrags-Archiv für die Kategory 'Veranstaltungen'

4. Berliner Mediationstag mit Friedensforscher Johan Galtung

Montag, 29. März 2010 7:18

Am 12.03.2010 hat der 4. Berliner Mediationstag mit 170 Teilnehmern im Harnackhaus stattgefunden. Referent war dieses Mal der norwegische Mathematiker, Soziologe, Politologe, Friedens- und Konfliktforscher Prof. Johan Galtung. Galtung ist in Mediationskreisen eine bekannte Persönlichkeit, 1987 wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet, 1993 mit dem Ghandhipreis. 1992 gründete er das international arbeitende TRANSCEND-Netzwerk für Frieden, Entwicklung und Umwelt, dem er als Direktor vorsteht.

Auf dem Berliner Mediationstag hat Galtung die TRANSCEND-Methode sowie seine praktische Arbeit mit dieser in mikro-, meso- und makropolitischen Konflikten vorgestellt. Auch Peter Knapp, einer der Veranstalter des Mediationstages hat über die Veranstaltung berichtet. Im Reader zum Tag ist zu lesen, dass die Methode mit drei Worttripeln gut beschrieben werden kann:

„Erstens besteht die Methode aus drei Phasen: den Konflikt erkennen und einordnen, legitimieren, Inkompatibilitäten überbrücken. Zweitens gibt es drei Aspekte in diesem Prozess: „One-on-one“, Dialog, Transzendenz. Drittens werden drei Eigenschaften vom Mediator verlangt: Empathie, Gewaltfreiheit, Kreativität.“

Die erste der drei Phasen sieht vor, den Konflikt zu analysieren, also zu schauen, wer die Akteure und Parteien sind, welches deren Ziele und Mittel sind und wo die Inkompatibilität zwischen Zielen und Mitteln liegt. Die zweite der drei Phasen meint eine Prüfung der Ziele und Mittel auf ihre Legitimität hin. Dies ist eine rechtlich-moralische Aufgabe, die dem (internationalen) Recht, den Menschenrechten und den menschlichen Grundbedürfnissen unterliegt. Die dritte der drei Phasen versucht eine Überbrückung der legitimen Ziele und Mittel. Dies ist eine intuitiv zu lösende Aufgabe und geschieht durch die Schaffung von Bedingungen, unter denen allen legitimen Zielsetzungen in vernünftiger Weise entsprochen werden kann.

Startend von einer gegenseitigen oder auch einseitigen Intoleranz verkürzt Galtung diese drei Schritte der Konfliktlösung in der TRANSCEND-Mediation auch mit folgenden Stichworte:

  • Toleranz
  • Dialog (Respekt und Neugier)
  • Gemeinsames Lernen

Am komplexen Beispiel eines möglichen Friedensprozessen in Afghanistan hat Galtung diese Methode in der Theorie mit den 170 Teilnehmern des Kongresses durchgespielt – eine großartige Leistung!

Die TRANSCEND-Mediation hat viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zur der Methode von Mediation, die üblicherweise in deutschen Mediationsausbildungen gelehrt wird. So führt Galtung mitunter lange ausführliche Einzelgespräche mit allen Konfliktbeteiligten, bis diese bereit sind, an einem gemeinsamen Gespräch teilzunehmen.

Desweiteren gibt er gegen Ende eines Prozesses, wenn es um die Überbrückung geht, den Konfliktparteien eine kreative Lösung an die Hand. Dabei kommen weder Lösungen in Frage, die mit einem „entweder-oder“ eine Partei in den Vordergrund stellen, noch Lösungen im Sinne von „weder-noch“. Die Lösung muss vielmehr einen gemeinsamen Lernprozess in Gang bringen und im Sinne eines „sowohl-als-auch“ gestaltet sein.

Bei Grenzstreitigkeiten zwischen zwei Staaten könnte beispielsweise die Einrichtung eines binationalen Gebietes, für das beide Staaten verantwortlich sind, eine Lösung im Konflikt bedeuten. In einem Schulkonflikt kann beispielsweise das gemeinsame Fußballspielen eine Art der Überbrückung sein, bei der beide ursprünglichen Konfliktpartner gemeinsam (den Umgang miteinander) lernen können …

Übrigens war Friedemann Schulz von Thun der Referent des ersten Berliner Mediationstages.

Christa D. Schäfer

Thema: Konfliktmanagement, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

StreitKultur 2010

Montag, 22. März 2010 22:16

… so lautet der Titel des Kongresses des Bundesverbandes Mediation, der vom 16. bis zum 18. September diesen Jahres in Berlin stattfindet.

Jetzt ist das Kongressprogramm online.

Übrigens hält der Medizinprofessor und Psychotherapeut Prof. Joachim Bauer den Eröffnungsvortrag zum Thema „Kooperation und Aggression aus neurobiologischer Sicht: Perspektiven für die Mediationsarbeit“. Über J. Bauer, sein Buch „Lob der SCHULE“ und die Hintergründe, was Soziale Akzeptanz mit Angst und Aggression zu tun hat, habe ich ja erst kürzlich in diesem Blog berichtet.

Christa D. Schäfer

Thema: BM Mediationskongress 2010, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Die Friedenspfeife hat großen Anklang gefunden!

Mittwoch, 17. März 2010 20:29

Theater des Westens

Foto von Tobias Schlitt

Mit der Friedenspfeife ins Theater des Westens, so lautete ein Artikel, den ich 12. Februar 2010 hier in den Blog eingestellt habe. Darin habe ich berichtet, dass das Theater des Westens in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe des Bundesverbandes Mediation einen Wettbewerb für Konfliktlotsen der Berliner Schulen ausgeschrieben hatte. Zugelassen waren Wettbewerbsbeiträge aus den Bereichen Gesang / Tanz und Schauspiel. Wer eine gute kreative Idee zum Thema „Konflikte gewaltfrei lösen“ auf die Bühne bringen konnte, kann Freikarten gewinnen.

Nun ist der Anmeldetermin zum Wettbewerb schon eine Weile vorüber. Der Aufruf in den Berliner Schulen war überwältigend, es haben sich insgesamt 33 Konfliktlotsenprojekte, also insgesamt 417 SchülerInnen zum Wettbewerb gemeldet!! Aufgrund dieser hohen Teilnehmerzahl werden die Wettbewerbsmodalitäten geringfügig geändert. Die Beiträge werden von der Jury vorab per DVD oder Internetlink gesichtet, die besten acht Finalisten werden eingeladen und treten dann im Theater des Westens am 16. April an um die drei Gewinnerplätze.

Ach, übrigens findet man schon jetzt auf dem Totempfahl und dem Hinweisschild in der Prärie den Hinweis auf den Wettbewerb und den Bundesverband Mediation. Schauen Sie mal …

Ich freue mich, dass ich dabei sein kann und werde Ihnen berichten !!!
Christa D. Schäfer

Thema: Schule in Berlin, Schulmediation, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Veranstaltung zur Mediation in Organisationen

Mittwoch, 17. März 2010 9:44

Vor einiger Zeit berichtete ich über das Thema Interne Mediation in Berlin. Jetzt gibt es eine Veranstaltung dazu unter dem Namen „Mediation: Alter Wein in neuen Schläuchen!?“

Die Veranstaltung wird vom Berliner Forum durchgeführt, einer Kooperation von ÖPNV-Bildung der BVG (ÖPNV heißt der Öffentliche Personennahverkehr) mit der VDV-Akademie (VDV heißt der Verband deutscher Verkehrsunternehmen).

Auf übergeordneter Ebene will das ganztägige Symposium am 25. Mai Antworten auf die Frage geben, was Mediation eigentlich ist und wie ihr emotionaler und betriebswirtschaftlicher Nutzen eingeschätzt werden kann. Ebenfalls werden Spielräume betrieblicher Interessensvertretungen ausgelotet und der Einsatz von intern ausgebildeten Konfliktberatern beleuchtet.

Der Tag ist für Führungskräfte und Interessierte am Thema Interne Mediation gedacht, aber auch für Mitarbeiter und Mitarbeiterin des ÖPNV. Alle weiteren Informationen dazu hier im blog.

Christa D. Schäfer

Thema: Konfliktmanagement, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Interne Mediation in Berlin …

Montag, 15. Februar 2010 7:01

die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat sie, die Deutsche Bahn hat sie, die Evangelische Kirche hat sie. Die Interne Mediation ist ein Mediationsbereich, bei der im Unternehmen MediatorInnen zur Konfliktbearbeitung zur Verfügung stehen, die entweder intern ausgebildet wurden oder die bereits eine Mediationsausbildung besaßen und sich dann im Rahmen des Unternehmens zusammen geschlossen haben. Am 8. Februar 2010 hat eine Veranstaltung in den Räumen der DB stattgefunden, bei der die drei Mediationsverantwortlichen der oben genannten Betriebe in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe des Bundesverbandes Mediation e.V. (BM) über die Mediation in Ihren Betrieben berichtet haben.

Die BVG hat bereits 2006 eine erste Ausbildungsgruppe zu MediatorInnen ausgebildet, eine zweite Ausbildung folgte 2009. Damit stehen jetzt 31 MediatorInnen bereit, die Einzelberatungen, Mediationen zwischen zwei Konfliktparteien oder Konfliktmoderationen zwischen Teams durchführen. Die Mediatorin Birgit Rieleit-Schöttner hat wesentlich am Aufbau der Internen Mediation in der BVG mitgewirkt und ist Ansprechpartnerin für das Projekt.

Birgit Gantz-Rathmann, die Ombudsfrau der Deutschen Bahn, erläutert, dass es bereits an über 10 Standorten in Deutschland interne Mediation bei der DB gibt, obwohl bisher noch keine MediatorInnen im Unternehmen selber ausgebildet wurden. „Medition wird in der deutschen Wirtschaft zunehmend als zielführendes Konfliktlösungsinstrument eingesetzt – sowohl innerbetrieblich, als auch extern“, so ihre Worte.

Ja, und die Mediationsbeauftragte der Evangelische Schulen, Frau Dr. Dagmar Rohnstock, berichtet von SchülermediatorInnen in den evangelischen Schulen und den darüber hinaus 70 durch das Amt für kirchliche Dienste ausgebildeten MediatorInnen, die in Gemeinden bei Streitigkeiten zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, in Kirchenkreisen bei der Reduktion von Baubestand, in Teams, zwischen Arbeitgebern und Mitarbeiten und vielen weiteren Beteiligten schlichten.

Im Rahmen eines World-Cafés wurden verschiedene Fragestellungen zur Betriebsinternen Mediation diskutiert. 250 Anmeldungen gab es für diesen vom BM veranstalteten Abend, nur gut 100 Personen konnten teilnehmen, teilweise waren sie aus anderen Städten extra für diesen Abend angereist. Ja, in Zukunft wird es sicherlich in noch mehr Berliner Betrieben Interne Mediation geben.

Einerseits hat die betriebsinterne Mediation viele Chancen, es gibt kurze Wege zur Konfliktschlichtung, die Hemmschwelle zur Verfahrenseinleitung ist nicht so groß, sie ist kostengünstiger als eine externe Alternative usw. Andererseits muss mit den in der Mediation innewohnenden Parametern Freiwilligkeit und Vertraulichkeit sehr vorsichtig umgegangen werden. Seit einiger Zeit gibt es von Elke Schwertfeger eine Masterarbeit zum Thema Interne Mediation, allerdings mit einen ernüchternden Fazit. Dort heißt es u.a.: “Interne MediatorInnen haben wenige Chancen in Unternehmen, die nicht über systematische Konfliktmanagementsysteme verfügen. Die internen MediatorInnen werden geduldet, aber ihr Angebot findet wenig Anklang und sie werden von Unternehmensseite kaum aktiv unterstützt.”

Das kennen wir von manchen Schulen in ähnlicher Weise …
Und ich drücke dennoch die Daumen für weitere Betriebe, die die Interne Mediation einführen wollen. Ach ja, interne Mediation wird natürlich auch auf dem BM-Kongress im September diesen Jahres eine wichtige Rolle spielen.

Christa D. Schäfer

Thema: Konfliktmanagement, Mediationsverfahren, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Mit der Friedenspfeife ins Theater des Westens

Freitag, 12. Februar 2010 15:36

Theater des Westens

Foto von Tobias Schlitt

Berliner KonfliktlotsInnen und SchulmediatorInnen aufgepasst: Das Theater des Westens richtet in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Mediation/Regionalgruppe Berlin den Wettbewerb „Friedenspfeife“ für Konfliktlotsinnen und Konfliktlotsen der Berliner Schulen aus!

 

Gesucht werden für den Wettbewerb kreative Ideen für die Bühne (gespielte Szenen, Songs o.ä.) zum Thema „Konflikte gewaltfrei lösen“. Zugelassen werden Wettbewerbsbeiträge in den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel, die von den KonfliktlotsInnen der teilnehmenden Schulen präsentiert werden.

Die Jury besteht aus zwei Vertretern des Theaters, Sosan Azad (Bundesverband Mediation), Ortrud Hagedorn (Begründerin der Konfliktlotsenidee und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes), Raed Saleh (Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Mitbegründer von „Stark ohne Gewalt“) sowie Nemanja Stojanovic (Konfliktlotse des Campus Rütli). Die Preisträger werden durch die Jury ausgewählt, die drei besten kreativen Ideen werden prämiert.

Alle teilnehmenden Schüler erhalten als Gewinn eine Freikarte für DER SCHUH DES MANITU und die drei Gewinnergruppen können u.a. ein Meet & Greet mit den Darstellern dieses Musicals gewinnen !!

Achtung: Anmeldung zum Wettbewerb bis 3. März 2010 möglich. Der Wettbewerb selber findet am 26. März statt. Weitere Projektinformationen sowie die Anmeldung zum Wettbewerb hier im Blog. Und von mir viel Spaß für die Vorbereitungen !

Christa D. Schäfer

Thema: Schule in Berlin, Schulmediation, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Nigel Williams „Der Klassen Feind“ in Berlin

Montag, 11. Januar 2010 6:35

Ein Mädchen aus der 10f (Zitat: “f wie Fotze”) knallt unabänderlich die Türe eines Stahlschrankes zu, das ist laut und nervt. Jeder Lehrer würde hier sofort eingreifen. Aber es ist kein Lehrer da …

Fünf Mädchen sind „der Klassen Feind“ und der Feind jedes Lehrers. Alle Lehrer, die bisher in der 10f waren, haben aufgegeben. So warten die Mädchen mal wieder auf einen neuen Lehrer, aber anscheinend traut sich nun keiner mehr in ihre Klasse. Also bleiben die Fünf alleine und es kommt schließlich eine von ihnen, Fetzer mit Namen, auf die Idee, dass sie sich gegenseitig unterrichten könnten. Das versuchen sie dann auch und es gibt Unterrichtslektionen über den Bau eines Blumenkastens, über die Zubereitung von Berliner Buletten und vor allem die eindrucksvolle Unterrichtseinheit von Fetzer selber, die voller Hass auf jeden ist und den anderen Selbstverteidigung beibringen möchte. Die Aggressivität steigt und nun kriegt auch Vollmond was ab, die bisher eigentlich immer noch einen Hoffnungsschimmer am Horizont gesehen hat.

Wunderbar ist an diesem Stück zu sehen, wie hinter den einfachsten Unterrichtsinhalten der fünf Mädchen ihre Geschichten, Hoffnungen, Wünsche und Ängste hervor schauen. Die Aggressivität ist zwar von Anfang an schon auf der Bühne, aber sie wächst beständig und schließlich fließt sogar Blut. Auch die Mädchen merken schließlich, dass man sie aufgegeben hat, aber das macht die Sache nicht einfacher!

Dieses Theaterstück ist nicht etwa brandneu, nein, das von dem britischen Schriftsteller Nigel Williams stammende Stück wurde bereits am 9. März 1978 in London uraufgeführt und war bereits am 23. April 1981 in Berlin in der Schaubühne am Halleschen Tor erstmals in deutscher Sprache zu sehen. Ursprünglich war das Stück für fünf Jungen gedacht, jetzt ist es umgeschrieben auf Berliner Verhältnisse und für fünf Mädchen. In Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« wird es an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin aufgeführt.

Ich empfehle das Theaterstück als ein absolutes Muss für alle diejenigen, die sich mit dem Thema Unterrichtsstörungen oder auch dem Bereich der Aggressivität im Jugendalter beschäftigen. Die jungen Schauspielerinnen, die die Figuren von Betty Fetzer, Luna, Bombe, Angel und Gülcan verkörpern, spielen ihre Rollen hervorragend. Jede Figur hat ihre eigene Geschichte und ihre eigene „psychologische Wahrheit“. Und wann kann man schon einmal das Thema “Unterrichtsstörungen“ so eindringlich im Theater betrachten?! Am 28., 29. und 30. Januar haben Sie dazu bei den nächsten Aufführungen noch die Gelegenheit.

Christa D. Schäfer

Thema: Konflikte, Unterrichtsstörungen, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Leitfragen des BM Mediationskongresses 2010

Samstag, 19. Dezember 2009 1:29

Pünktlich zum 18ten Geburtstag des Bundesverbandes Mediation (BM) findet der Jahreskongress vom 16. bis 18. September 2010 mitten in Berlin statt. Es gibt drei Leitfragen für die Arbeit, die sich wie ein roter Faden durch die Kongresstage ziehen werden, und die unter thematischen Gesichtpunkten beleuchtet werden:

  1. Was ist der Stand der Kunst der Mediation?
  2. Welche Rolle spielt Mediation heute in der Gesellschaft?
  3. Globalisierung und gesellschaftliche Entwicklung schreiten rasant voran. Welche Rolle soll/kann Mediation in der Zukunft spielen?

Zusammen mit Vera Rehberger (Mediationsausbilderin BM und Psychodramatikerin, Mediationsbüro Mitte) und Britta Sembach (Mediatorin und Journalistin) werde ich am Eröffnungstag das Thema „Quellen und Erreichtes“ vorstellen. Die Zielstellung ist dabei, eine Vergewisserung in Bezug auf die Quellen der Mediation im BM herzustellen und zu schauen, wo wir jetzt stehen. Das Erreichte wird erlebbar werden, um zu verstehen, wie Mediation als Verfahren und in der Gesellschaft wirkt. Bis zur Veranstaltung wird es noch viel Arbeit geben, aber die Vorbereitungen machen Spaß und wir freuen uns schon sehr auf die Veranstaltung!

Derzeit gibt es übrigens schon das „Call for Papers“. Die entsprechenden Informationen dazu gibt es auf der Internetseite zum Mediationskongress.

Christa D. Schäfer

Thema: BM Mediationskongress 2010, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Ebenfalls vormerken: Mediationskongress BM 2010 in Berlin

Donnerstag, 26. November 2009 12:14

Vom 16. bis 18.09.2010 findet die Jahrestagung des Bundesverbandes Mediation in Berlin statt. Im Hotel Berlin, Berlin – also mitten in der Stadt – werden sich Mediatorinnen und Mediatoren zu wichtigen Themen rund um die Mediation informieren können, es wird spannende Vorträge geben und fesselnde workshops.

Weitere Informationen von Zeit zu Zeit hier im Blog …

Christa D. Schäfer

Thema: BM Mediationskongress 2010, Konfliktmanagement, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor:

Zum Vormerken: 15. Deutscher Präventionstag 2010 in Berlin

Mittwoch, 25. November 2009 11:41

Am 10. und 11. Mai 2010 findet der 15. Deutsche Präventionstag unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit im ICC Berlin (Internationales Congress Centrum) statt.

Schwerpunktmäßig wird neben aktuellen Themen aus dem gesamten Feld der (Kriminal)Prävention dieses Mal der Themenkomplex „Bildung – Prävention – Zukunft“ bearbeitet. Mehrere Tausend Entscheidungsträger und Gäste werden erwartet, ca. 300 ReferentInnen gestalten ein interessantes Programm.

Seit 1995 gibt es den Deutschen Präventionstag, der jährlich in einer anderen deutschen Stadt stattfindet. Die Veranstaltung wendet sich an Verantwortungsträger der Prävention (Kommunen, Polizei, Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Justiz, Kirchen, Schulen, Vereinen und Verbänden sowie Politiker und Wissenschaftler). Neben der Kriminalprävention werden auch die Suchtprävention, Verkehrsprävention sowie Präventionsbereiche im Gesundheitswesen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.

Seit 10 Jahren gibt es auch den Berliner Präventionstag, der zuletzt am 10. November diesen Jahres stattgefunden hat und der von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt durchgeführt wird.

Christa D. Schäfer

Thema: Konfliktmanagement, Konfliktprävention, Veranstaltungen | Kommentare (0) | Autor: